Versteigerungsdaten/​Terminsbestimmung

Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft soll am Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 11:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Rastatt, Sitzungssaal 006, Herrenstraße 18, 76437 Rastatt öffentlich versteigert werden:

Verkehrswert: 430.000,00 €

Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.

Verkehrswert
430.000,00 €
Versteigerungstermin
28.10.2026, 11:00 Uhr
Aktenzeichen
1 K 65/25
Versteigerungsart
Teilungsversteigerung
Wertermittlungsstichtag
02.03.26
Besichtigungsart
Innen- und Außenbesichtigung
Wertgrenzen
gelten
Amtliche Bekanntmachung Gutachten 41 Seiten 2 MB

Objektdaten

KellerAbstellraumGarten/-mitbenutzungGarageSpeicher/Dachboden
Objekttyp
Einfamilienhaus
Wohnfläche
172 m²
Grundstücksfläche
772 m²
Heizungsart
Zentralheizung
Objektzustand
renovierungsbedürftig
Baujahr
1961
Verfügbarkeit
eigengenutzt, bewohnt

Objektbeschreibung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein freistehendes, eingeschossiges, unterkellertes Einfamilienhaus in Massivbauweise mit Garage und Anbau.

Besichtigung:

Das Objekt wurde am 02.03.2026 als Gesamtbebauung samt Außenanlage besichtigt. Die Bewertung beruht auf der Ortsbesichtigung sowie auf vorgelegten Unterlagen, insbesondere Grundbuchauszug, Bauunterlagen, Plänen und behördlichen Auskünften.

Gebäude

Das freistehende Einfamilienhaus wurde ca. 1961 in Massivbauweise errichtet. Es ist eingeschossig, unterkellert und verfügt über ein zu Wohnzwecken ausgebautes Satteldach. Die Wohnfläche beträgt insgesamt ca. 171,91 m², davon ca. 102,61 m² im Erdgeschoss und ca. 69,30 m² im Dachgeschoss. Die Bruttogrundfläche wurde mit ca. 392,75 m² ermittelt.

Der Grundriss besteht aus einem nahezu quadratischen, straßenseitigen Gebäudeteil und einem daran im stumpfen Winkel anschließenden länglichen Gebäudeteil.

  • Im Kellergeschoss sind übliche Kellerräume sowie Heiz- und Tankraum vorhanden; im Hof besteht eine Kelleraußentreppe.

  • Im Erdgeschoss liegen im Bereich des Hauseingangs ein Eingangsflur und eine größere Diele mit Treppenanlage.

  • Weiter vorhanden sind Küche, ein offenes Wohn-/Esszimmer mit Ausgang zum Garten, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bad und separates WC.

  • Ein weiterer Außenzugang befindet sich an der südlichen Hausseite.

  • Im Dachgeschoss sind Diele, vier Zimmer und ein Bad vorhanden.

Ursprünglich war nur der straßenseitige Gebäudeteil zu Wohnzwecken ausgebaut; der anschließende längliche Bereich war laut Plan als Speicher vorgesehen und wird heute mit zwei Zimmern, darunter ein gefangenes Zimmer, sowie Bad genutzt. Die Grundrissgestaltung ist für ein Wohnhaus dieser Bauzeit großzügig, jedoch in Teilen durch das gefangene Zimmer und die nachträgliche Nutzung des Speicherbereichs funktional eingeschränkt. Die Belichtung und Besonnung sind aufgrund der freistehenden Bauweise grundsätzlich als ordentlich einzuschätzen.

Das Gebäude befindet sich baujahrbezogen in teils durchschnittlichem, teils abgewohntem Bauunterhaltungszustand mit Reparaturstau, überwiegend im Innenausbau.

weitere Gebäude

Entlang der nördlichen Grundstücksgrenze befindet sich in einseitiger Grenzbebauung eine ca. 1961 errichtete Garage mit Anbau in Massivbauweise. Das Gebäude ist eingeschossig, nicht unterkellert und verfügt über ein flachgeneigtes Pultdach. Die Bruttogrundfläche beträgt ca. 45,85 m². Der Anbau war ursprünglich als Stall und Abstellraum konzipiert und wird heute als Geräte- und Abstellraum genutzt. Eine wesentliche Modernisierung ist nicht erfolgt.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Anwesen eigengenutzt und von einer Miteigentümerin bewohnt.

Ausstattung

  • Dachform/Dachdeckung: Wohnhaus mit Satteldach und Ziegeldeckung; Garage mit Anbau mit flachgeneigtem Pultdach

  • Heizung und Warmwasser: Ölzentralheizung Baujahr 1985; Stahltank im Kellergeschoss, Fassungsvermögen nicht bekannt; Warmwasserversorgung über die Zentralheizung

  • Elektroinstallation: Elektroinstallation aus dem Baujahr

  • Fenster: überwiegend Holzverbundfenster aus dem Baujahr; 1 Kunststofffenster mit 2-fach-Isolierverglasung im EG-WC von 2002; 1 Holzfenster mit 2-fach-Isolierverglasung im DG-Giebelzimmer auf der Gartenseite von 1986

  • Sanitärausstattung: EG-WC mit Stand-WC; EG-Bad mit Badewanne und Waschbecken; DG-Bad mit Badewanne, Stand-WC und Waschbecken

  • Böden: textile Beläge, Filzplatten, Fliesen und Betonwerksteinplatten in den Wohn- und Nebenräumen

  • Innenwände/Türen: Innenwände soweit erkennbar in Massivbauweise; Innentüren holzfurniert, glatt, gestrichen

Lage

Das Objekt liegt in Ötigheim mit ca. 5.100 Einwohnern im Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg.

Es befindet sich am äußeren südwestlichen Ortsrand. Die Zufahrt erfolgt über die Rastatter Straße (K 3717), eine Hauptzufahrtsstraße aus Richtung BAB 5, B 3 und B 36. In nächster Nähe liegt eine Unterführung der Bahnlinie Karlsruhe–Basel. Die Nachbarschaft ist überwiegend durch Wohnbebauung geprägt, die Lage ist jedoch durch die verkehrliche Situation beeinträchtigt.

Die Infrastruktur entspricht der Größe der Gemeinde. Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie Ärzte und Apotheken sind vorhanden. Anschluss an die BAB 5 besteht über Rastatt. Ein Stadtbahnanschluss an der Strecke Karlsruhe–Durmersheim–Rastatt (S4 und S41) ist vorhanden; zudem besteht die Verkehrsanbindung über die nahe B 36.

Das Grundstück ist nahezu eben und in seiner Form einem Parallelogramm ähnlich. Die Hoffläche ist mit Betonverbundpflaster belegt, weitere Flächen mit Betonplatten befestigt. Nicht befestigte Grundstücksteile sind mit Rasen, Büschen und Bäumen angelegt. Das Grundstück ist entsprechend der Bebauung erschlossen.

Hinweis: Die Position auf der Karte ist möglicherweise ungenau. Angabe ohne Gewähr.

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