Versteigerungsdaten/​Terminsbestimmung

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Dienstag, 9. März 2027 um 8:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht St. Ingbert, Sitzungssaal 7, Ensheimer Str. 2, 66386 St. Ingbert öffentlich versteigert werden:

Verkehrswert (nicht Mindestgebot): 74.000,00 €

Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.

Verkehrswert
74.000,00 €
Versteigerungstermin
09.03.2027, 08:30 Uhr
Aktenzeichen
10 K 14/25
Versteigerungsart
Zwangsversteigerung
Wertermittlungsstichtag
21.01.26
Besichtigungsart
Innen- und Außenbesichtigung
Wertgrenzen
gelten
Amtliche Bekanntmachung Gutachten 29 Seiten 3 MB 3,95 €

Wichtige Hinweise

Objektdaten

KellerStellplatzWaschküche
Objekttyp
Vierzimmerwohnung
Wohnfläche
66 m²
Heizungsart
Zentralheizung
Objektzustand
renovierungsbedürftig
Baujahr
1980
Verfügbarkeit
leerstehend

Objektbeschreibung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine 4-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss eines Dreifamilienhauses mit Keller sowie um das Sondernutzungsrecht an einem Außenstellplatz.

Besichtigung:

Das Objekt wurde am 21.01.2026 im Rahmen einer Ortsbesichtigung in Augenschein genommen. Das Objekt wurde unter Heranziehung von Grundbuchauszug, Teilungsunterlagen, Wohnflächenberechnung, Baulastenauskunft und weiteren Behörden- und Marktdaten bewertet.

Wohnung

Die versteigerte Einheit ist die im Aufteilungsplan mit Nr. 2 bezeichnete Erdgeschosswohnung nebst zugeordnetem Keller. Die Wohnfläche wurde vom Sachverständigen mit rund 66 m², die Nutzfläche des Kellers mit rund 5 m² ermittelt. Die Raumaufteilung umfasst 4 Zimmer, Küche, Flur und Bad.

Der Grundriss ist individuell gestaltet. Aus den vorliegenden Plänen ergibt sich eine Aufteilung mit Wohnraum, Essbereich, Küche, Bad sowie mehreren Zimmern; Belichtung und Besonnung werden als normal beurteilt.

Der Ausbauzustand ist einfach und insgesamt deutlich überaltert. Die Badausstattung wird ausdrücklich als veraltet beschrieben. Zudem besteht erheblicher Unterhaltungsstau mit allgemeinem Renovierungsbedarf. Wertrelevant sind insbesondere die im Gesamtgebäude festgestellten massiven Wasserschäden, die sich unter anderem an der Decke der Wohnung Nr. 2 im Bereich unter dem Flachdach des Anbaus zeigen.

Gebäude

Das Wohngebäude ist ein massives, unterkellertes Zweifamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss in Form einer Doppelhaushälfte mit Anbau; tatsächlich sind drei Wohneinheiten vorhanden. Das Baujahr ist ca. 1980, der Wärmeerzeuger wurde etwa 2017 erneuert. Das Gebäude umfasst Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss, ausgebautes Dachgeschoss und Spitzboden als Speicher.

Die Grundkonstruktion besteht aus Mauerwerk mit Stahlbetondecken; im Inneren sind teils Gipskarton-Montagewände vorhanden. Die Belichtung und Besonnung des Gebäudes werden insgesamt als ausreichend beurteilt. Der bauliche Zustand ist unterdurchschnittlich; es besteht erheblicher Unterhaltungsstau und allgemeiner Renovierungsbedarf.

weitere Gebäude

Eine massive Einzelgarage mit Betonboden, Stahlsickentor und bekiestem Flachdach ist vorhanden. Sie steht im Sondereigentum der Wohnung Nr. 3 und wurde im Gutachten daher nicht als mitzuversteigerndes Objekt bewertet.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war die Wohnung nicht genutzt.

Ausstattung

  • Dachform und Dachdeckung: Satteldach sowie Flachdach als Warmdach über dem Anbau; Eindeckung mit Eternit sowie Wellplatten aus glasfaserverstärktem Polyesterharz; Dachrinnen und Regenfallrohre aus Zinkblech

  • Heizung und Warmwasser: Gas-Zentralheizung als Pumpenheizung mit Brennwertkessel, Baujahr ca. 2017; Wärmeübertragung über Flachheizkörper mit Thermostatventilen; Warmwasserversorgung zentral über die Heizung

  • Elektroinstallation: einfache Ausstattung

  • Fenster: Holz-Verbundfenster mit Doppelverglasung; Rollläden aus Kunststoff; innere Fensterbänke aus Kunststein, äußere Fensterbänke aus Faserzement

  • Sanitär: Bad mit eingebauter Wanne, eingebauter Dusche mit Abtrennung, Stand-WC mit Spülkasten und Waschbecken; Ausstattung und Qualität überaltert

Lage

Das Objekt liegt in St. Ingbert mit rund 36.000 Einwohnern im Saarpfalz-Kreis, Saarland.

Die Mikrolage ist innerörtlich in Stadtrandnähe. Es handelt sich um eine mittlere Wohnlage in einem durch wohnbauliche und gewerbliche Nutzungen geprägten Umfeld mit überwiegend zweigeschossiger Bebauung und Doppelhausbebauung. Das Objekt liegt an einer innerstädtischen Verbindungsstraße mit starkem Durchgangsverkehr; die verkehrsbedingten Beeinträchtigungen werden als sehr stark beschrieben.

Schulen befinden sich in etwa 900 m Entfernung, eine Kindertagesstätte in rund 650 m. Geschäfte des täglichen Bedarfs liegen etwa 2 km entfernt. Eine Bushaltestelle ist fußläufig erreichbar; der Hauptbahnhof St. Ingbert liegt ca. 4,4 km entfernt. Die Autobahn A 6, Anschlussstelle St. Ingbert-West, ist etwa 500 m entfernt; der Flughafen Saarbrücken Ensheim etwa 6 km.

Das Grundstück hat eine Größe von 344 m², eine Straßenfront von ca. 10 m und eine mittlere Tiefe von ca. 35 m. Es fällt von der Straße hangabwärts über etwa eine Geschosshöhe ab. Das Grundstück ist eingefriedet, mit Zaun und Hecken versehen sowie mit Hofflächen, Wegen, Gartenanlagen, Pflanzungen, Stellplätzen und Garagenzufahrt ausgestattet.

Hinweis: Die Position auf der Karte ist möglicherweise ungenau. Angabe ohne Gewähr.

Ansprechpartner oder Gläubiger/​-vertreter

Stadt St. Ingbert, Vollstreckungsbehörde, 66386 St. Ingbert, Tel. 06894/130 Kreissparkasse Saarpfalz, Homburg

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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.