Zwangsversteigerung Hallengebäude mit Carport und Gartenfläche Flur 45 Nr. 209/2
Walther-Feld-Straße, 53557 Bad Hönningen
- Verkehrswert
- 11.500,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.11.2026, 10:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 6 K 13/25
- Verkehrswert
- 11.500,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.11.2026, 10:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 6 K 13/25
Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Mittwoch, 11. November 2026 um 10:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Linz am Rhein, Sitzungssaal III, Am Konvikt 10, 53545 Linz am Rhein öffentlich versteigert werden:
Flur 45 Nr. 209/2; Verkehrswert: 11.500,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 11.500,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.11.2026, 10:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 6 K 13/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 18.11.25
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Sonstige (Gewerbeobjekt)
- Grundstücksfläche
- 90 m²
- Verfügbarkeit
- eigengenutzt
Objektbeschreibung
Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um ein Gewerbegrundstück, Carport und Gartenfläche, Flurstück 209/2, (Fläche 90 m2) (Verfahren 6 K 13/25). Des weiteren kommt das Flurstück 212/4, (Fläche 496 m2) (Verfahren 6 K 5/25) zur Versteigerung.
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 18.11.2025 vollständig von außen und innen besichtigt. Die Bewertung stützt sich auf die Ortsbesichtigung sowie auf eingeholte Unterlagen und behördliche Auskünfte.
Carport Flurstück 209/2, (Fläche 90 m2) (Verfahren 6 K 13/25)
Das Doppelcarport Flur 45 Nr. 209/2, wurde ca. im Jahr 2022 errichtet und verfügt über eine Grundfläche von etwa 53 m². Es handelt sich um eine offene Konstruktion, die einseitig mit Holz verkleidet ist. Die Tragkonstruktion besteht aus Holz. Das Flachdach wurde ebenfalls in Holzkonstruktion ausgeführt und mit Bitumenbahnen abgedichtet. Der Dachrand ist mit Aluminiumblech eingefasst. Als Bodenbelag wurde Schotter eingebracht. Die lichte Höhe des Carports beträgt ca. 3,0 m. Insgesamt befindet sich das Gebäude in einem neuwertigen Zustand und weist keine erkennbaren Mängel oder nennenswerten Gebrauchsspuren auf.
Gebäude Flurstück 212/4, (Fläche 496 m2) (Verfahren 6 K 5/25);
Das wertprägende Hauptobjekt ist ein einfaches Hallengebäude, das als unbeheiztes Lager genutzt wird. Das Baujahr ist nicht bekannt; nach den vorliegenden Angaben ist die Halle ursprünglich durch Anbau an einen Stall entstanden und teilweise um etwa 1960 umgebaut worden. Die Nutzfläche der Halle beträgt ca. 90 m², hinzu kommt eine angebaute Überdachung von ca. 52 m², die unter anderem als Brennholzlager genutzt wird. Die lichte Raumhöhe ist uneinheitlich und liegt bei etwa 2,50 m bis 3,00 m.
Das Gebäude ist massiv in Mauerwerk errichtet, teilweise mit Stahlträgern. Das Pultdach besteht aus einer Stahlträger- und Holzkonstruktion mit Abdichtung aus Bitumenbahnen und Eternitplatten; teilweise sind Oberlichter aus Wellplatten vorhanden, rückwärtig ist das Dach teilweise offen. Eine Wärmedämmung ist nicht vorhanden. Die Außenansicht ist durch in den letzten Jahren erneuerte Trapezblechplatten geprägt.
Der Grundriss ist nicht unterteilt und damit einfach, funktional und auf Lagerzwecke ausgerichtet. Belichtung erfolgt nur eingeschränkt über einfach verglaste Holzfenster, die teilweise mit Trapezblech verkleidet sind, sowie über Oberlichter. Entsprechend ist die natürliche Belichtung nur einfach, die Besonnung für die Lagernutzung jedoch ausreichend. Die Ausstattung und der bauliche Zustand sind insgesamt einfach. Innen bestehen teilweise verputzte Wände, ein Betonplattenboden, ein hölzernes Schiebetor sowie eine einfache Waschgelegenheit mit Waschbecken und Durchlauferhitzer.
Besonderheiten mit Wertrelevanz bestehen darin, dass Wasser- und Stromanschluss über das benachbarte Wohnhaus hergestellt sind und nicht dinglich gesichert wurden; der Verlauf des Abwasseranschlusses ist unklar. Zudem befinden sich Teile der Halle und der Überdachung auf dem Nachbarflurstück 208/2, ohne bauliche Trennung. Ein pauschaler Abschlag wurde hierfür sowie für die Herstellung eigenständiger Anschlüsse und die Trennung zum Nachbargrundstück berücksichtigt.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt. Die Halle diente als Lager, die angebaute Überdachung unter anderem als Brennholzlager; außerdem bestanden Stellplatzmöglichkeiten für mehrere Kraftfahrzeuge und eine teilweise Gartennutzung für das benachbarte Wohnhaus.
Lage
Das Objekt liegt in Bad Hönningen mit ca. 6.350 Einwohnern im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz.
Die Mikrolage befindet sich im Ortskern in unmittelbarer Nähe zu gemischt genutzter Nachbarschaft mit überwiegend wohnbaulichen, teilweise auch gewerblichen Nutzungen und überwiegend offener zweigeschossiger Bauweise. Das Grundstück liegt an einer Anliegerstraße mit geringem Verkehr. Wertrelevant ist die überdurchschnittliche Beeinträchtigung durch die unmittelbare Lage an der Bahnlinie; die Wohn- und Gewerbelage wird als einfach eingestuft.
Geschäfte des täglichen Bedarfs, Kindergarten, Schulen, Ärzte sowie Bushaltestelle und Bahnhaltestelle befinden sich in unmittelbarer Nähe oder fußläufiger Entfernung. Der Bahnhof Bad Hönningen liegt etwa 1 km entfernt; die Bundesstraße B 42 ist ebenfalls in etwa 1 km erreichbar.
Das Grundstück ist insgesamt 586 m² groß und besteht aus zwei Flurstücken. Es ist eben, in der Form unregelmäßig beziehungsweise beim kleineren Flurstück schmal und lang geschnitten. Die Straßenfront beträgt insgesamt ca. 41 m, die mittlere Tiefe ca. 21 m. Das Hauptflurstück ist direkt über die Walther-Feld-Straße erschlossen; für das kleinere Flurstück ist ein eigener Straßenzugang nicht hergestellt. Das Grundstück ist durch Mauer, Zaun und Tor eingefriedet und weist gepflegte Rasenflächen, Anpflanzungen, Freisitz-, Hof- und Stellplatzbereiche auf.
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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.


