Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Dienstag, 30. Juni 2026 um 9:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht, Prälat-Subtil-Ring 10, Saal 100, öffentlich versteigert werden:
Verkehrswert: 128.000,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 128.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 30.06.2026, 09:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 4 K 31/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 11.02.26
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Einfamilienhaus
- Wohnfläche
- 189 m²
- Grundstücksfläche
- 775 m²
- Objektzustand
- sanierungsbedürftig
- Baujahr
- 1955
- Verfügbarkeit
- unbekannt
- Anzahl Etagen
- 2
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein mit einem Einfamilienhaus mit Anbau bebautes Grundstück.
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 11.02.2026 ausschließlich von außen vom öffentlichen Bürgersteig aus besichtigt, da der Zutritt verweigert wurde und keine Innenbesichtigung stattfinden konnte. Das Objekt wurde daher nur eingeschränkt in Augenschein genommen; wesentliche Angaben beruhen ergänzend auf Unterlagen, Flurkarte sowie überschlägigen Berechnungen.
Gebäude
Das Bewertungsobjekt ist ein massives, freistehendes, unterkellertes und zweigeschossiges Einfamilienhaus mit Anbau. Das Gebäude wurde nach Schätzung des Gutachters etwa 1955 errichtet. Für die Wertermittlung wurde die Bruttogrundfläche überschlägig mit rund 405 m² und die Wohnfläche mit rund 189 m² angesetzt. Aus der Bauzahlenberechnung ergibt sich ein Aufbau mit Kellergeschoss, Erdgeschoss und Dachgeschoss.
Das Dach wird als Sattel- oder Giebeldach mit Well-Eternit-Eindeckung beschrieben. Nach äußerem Eindruck besteht hier ein erheblicher Schaden, da ein Baum auf das Gebäude gestürzt ist und nur teilweise entfernt wurde. Darüber hinaus wurden schadhaft erscheinende Rollläden, schadhafter Außenputz sowie ein vermüllter Grundstückszustand festgestellt. Modernisierungen sind nicht bekannt.
weitere Gebäude
Auf der Flurkarte ist ein kleines Nebengebäude nachgewiesen. Da dieses im Rahmen des Ortstermins nicht in Augenschein genommen werden konnte, sind Art, Nutzung, Größe, Bauzustand und wirtschaftliche Bedeutung nicht bekannt; es wurde in der Wertermittlung nicht berücksichtigt.
Grundstück
Das Grundstück hat eine Fläche von 775 m² und weist eine fast rechteckige Form auf. Die Straßenfront beträgt etwa 18 m, die mittlere Tiefe rund 42 m. Die Topografie steigt im Straßenverlauf an. Das Wohnhaus ist einseitig grenzständig beziehungsweise mit einseitiger Grenzbebauung errichtet. Zusätzlich wurde ein vermüllter Zustand des Grundstücks festgestellt, der als wertmindernd berücksichtigt wurde.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt als Einfamilienhaus genutzt; eine verlässliche Aussage zu Eigennutzung, Vermietung oder Leerstand war aufgrund der verweigerten Innenbesichtigung nicht möglich.
Ausstattung
Dachform: Sattel- oder Giebeldach, mit Dachaufbau
Dachdeckung: Well-Eternit-Platten; aufgrund des Baujahres kann Asbest enthalten sein
Dachentwässerung: Dachrinnen und Regenfallrohre aus Zinkblech
Fassade: überwiegend verputzt und gestrichen, Rauputz/Scheibenputz; Giebelseiten mit Eternit-Platten-Verkleidung
Hauseingang: Eingangstür mit Lichtausschnitt
Besondere Bauteile: Eingangstreppe mit Überdachung, Dachaufbau
Rollläden: vorhanden, äußerlich schadhaft
Lage
Das Objekt liegt in Schwalbach, Ortsteil Sprengen, mit ca. 18.900 Einwohnern im Landkreis Saarlouis im Saarland.
Die Mikrolage befindet sich am Ortsrand in einer mittleren Wohnlage. In der Straße und im Ortsteil überwiegen wohnbauliche Nutzungen in aufgelockerter zwei- bis dreigeschossiger Bauweise. Das Grundstück liegt an einer überörtlichen Verbindungsstraße beziehungsweise klassifizierten Landesstraße mit regem Verkehr; verkehrsbedingte Beeinträchtigungen wurden als normal eingestuft.
Geschäfte des täglichen Bedarfs, Schulen, Ärzte und die Gemeindeverwaltung befinden sich jeweils in etwa 3 km Entfernung. Eine Bushaltestelle beziehungsweise öffentliche Verkehrsmittel sind fußläufig erreichbar. Überregional besteht Anbindung unter anderem in Richtung Saarlouis, Völklingen, Saarbrücken; eine Autobahnzufahrt besteht über die Anschlussstelle Hülzweiler.
Ansprechpartner oder Gläubiger/-vertreter
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