Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Mittwoch, 5. August 2026 um 10:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Linz am Rhein, Sitzungssaal III, Am Konvikt 10, 53545 Linz am Rhein öffentlich versteigert werden:
Verkehrswert: 85.000,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 85.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 05.08.2026, 10:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 6 K 33/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 26.11.25
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Reihenhaus
- Wohnfläche
- 195 m²
- Grundstücksfläche
- 95 m²
- Objektzustand
- Rohbauzustand
- Baujahr
- 1930 (Anbau später)
- Verfügbarkeit
- leerstehend, Rohbauähnlich (entkernt)
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein mit einem Reihenmittelhaus bebautes Grundstück.
Besichtigung
Das Objekt wurde im Rahmen einer Ortsbesichtigung am 26.11.2025 begutachtet. Grundlage der Bewertung waren die Inaugenscheinnahme sowie vorliegende Unterlagen und Bauakten. Es wurden keine Funktionsprüfungen der technischen Installationen vorgenommen. Da das Gebäude entkernt ist, konnte keine detaillierte Beschreibung der Innenausstattung erfolgen, sichtbare Baumängel wurden augenscheinlich aufgenommen.
Gebäude
Das Reihenmittelhaus stammt vermutlich aus der Zeit um 1930, ein rückwärtiger Anbau dürfte später erfolgt sein. Exakte Baujahre sind nicht bekannt. Das Gebäude ist zweiseitig angebaut und teilunterkellert. Es verfügt über Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoss. Die Gebäudekonstruktion besteht aus massivem Mauerwerk. Die Kellerwände sind ebenfalls massiv; die Decken bestehen aus einer Kombination von massiven Decken im Keller sowie Holzbalkendecken in den Obergeschossen, die teilweise schadhaft sind.
Die Außenwände sind verputzt und gestrichen, die Fenster fehlen oder wurden entfernt (aufgrund Entkernung). Die Dachkonstruktion ist ein Satteldach mit teilweise Betondachsteinen sowie Bereichen mit Dachpappschindeln, eine ausreichende Wärmedämmung ist weder am Dach noch bei den Außenwänden vorhanden. Die Dachentwässerung erfolgt über Zinkblechrinnen.
Das Gebäude weist einen stark vernachlässigten Bau- und Unterhaltungszustand auf. Es verzeichnet einen vollständigen Rückbau bis auf die tragende Konstruktion; eine umfassende Kernsanierung ist zwingend erforderlich. Grundriss und Belichtung werden als ursprünglich zweckmäßig und sehr gut eingeschätzt. Modernisierungsmaßnahmen oder wesentliche Instandsetzungen sind nicht dokumentiert. Außenanlagen beschränken sich auf die Grundstücksgrenze, eine Gartenanlage ist nicht vorhanden.
Grundstück
Das Grundstück weist eine Größe von 95 m² auf und hat eine poligonale, nicht rechteckige Zuschnittsform. Die Lage ist eben, mit einer zur Straße hin abfallenden Topografie. Es handelt sich um eine Straßenreihenlage ohne wesentliche Einfriedungen. Das Grundstück ist voll erschlossen. Überwiegend sind Leitungen für Strom, Wasser und Abwasser sowie eine Gasleitung in der Straße vorhanden.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend und befand sich in einem rohbauähnlichen, entkernten Zustand. Eine Nutzung war nicht gegeben, eine Kernsanierung ist für die Wiederaufnahme einer Nutzung unerlässlich. Mietverhältnisse oder gewerbliche Nutzung lagen nicht vor.
Lage
Bad Hönningen, Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz, ca. 6.400 Einwohner.
Das Objekt befindet sich am Randbereich der Stadt mit etwa 350 m Entfernung zum Stadtzentrum und zum Bahnhof. Die Nachbarschaft ist geprägt von Wohnnutzung, Gewerbe und Dienstleistungen mit geschlossener, überwiegend wohnbaulicher Bebauung. Die Grundstückslage ist durch eine Anliegerstraße (Fußgängerzone) mit reger Verkehrslast gekennzeichnet, jedoch ohne klassische Gehwege; ausgebaute Straßen mit teilweise Betonverbund- und Natursteinpflaster.
Schulen, Kindergärten, Ärzte, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten sind im Ort vorhanden. Weiterführende Schulen befinden sich in den Nachbarorten Rheinbrohl und Linz am Rhein (ca. 7 km). Die Stadt ist infrastrukturell durch Bus und Bahn erschlossen, die nächsten Großstädte sind Koblenz, Bonn und Köln in 35-60 km Entfernung. Krankenhäuser und weitere Einkaufsmöglichkeiten sind in Linz, Neuwied und Koblenz erreichbar.
Das Grundstück ist topografisch eben und fällt zur Straße ab. Es besitzt keine spezielle Einfriedung oder Gartenanlage. Der Zuschnitt ist poligonal und liegt innerhalb einer Straßenreihe.
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