Versteigerungsdaten/​Terminsbestimmung

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Dienstag, 29. September 2026 um 9:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Westerburg, Sitzungssaal 127, Wörthstraße 14, 56457 Westerburg öffentlich versteigert werden:

Verkehrswert: 250.000,00 €

Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.

Verkehrswert
250.000,00 €
Versteigerungstermin
29.09.2026, 09:30 Uhr
Aktenzeichen
13 K 48/25
Versteigerungsart
Zwangsversteigerung
Wertermittlungsstichtag
27.01.26
Besichtigungsart
Außenbesichtigung
Wertgrenzen
gelten
Amtliche Bekanntmachung Gutachten

Objektdaten

BalkonKellerGarten/-mitbenutzung
Objekttyp
Wohnhaus
Grundstücksfläche
920 m²
Objektzustand
baujahresgemäß
Baujahr
1970

Objektbeschreibung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein freistehendes, unterkellertes Wohnhaus.

Besichtigung

Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag nur von außen besichtigt; ein Zutritt zum Gebäudeinneren wurde nicht gewährt. Die Bewertung basiert daher auf einer Außenbesichtigung sowie auf der Auswertung der vorliegenden Akten und Bauunterlagen.

Gebäude

Das Gebäude ist ein freistehendes Einfamilienhaus, das ca. 1970 in massiver Bauweise errichtet wurde und vollständig unterkellert ist. Es besteht aus Untergeschoss (aufgrund der Hanglage talseitig teilweise ebenerdig mit natürlicher Belichtung und Zugang), Erdgeschoss und Dachgeschoss. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut, lediglich das Unter- und Erdgeschoss werden zu Wohnzwecken genutzt. Die Garage ist ins Untergeschoss integriert.

Das Gebäude weist das typische Erscheinungsbild der Bauzeit auf. Die Fassaden sind überwiegend verputzt und gestrichen, teilweise mit Kunstschiefer (ggf. asbesthaltig) verkleidet. Im Zuge der Jahre wurden anscheinend einige Modernisierungen und kleinere Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, u.a. teilweise neuere Fenster und Innenausbau. Die Holzteile im Außenbereich sind im Anstrich erneuerungsbedürftig, der Balkon sowie der Sockel sind schadhaft und es besteht Modernisierungsbedarf an der Hauseingangstür.

Die Grundrissgestaltung wird als zweckmäßig beschrieben, genauere Details zum Grundriss oder zur Wohnfläche sind nicht dargestellt. Belichtung und Besonnung werden als den üblichen Gegebenheiten entsprechend angenommen. Denkmalschutz besteht nicht. Insgesamt befindet sich das Gebäude augenscheinlich in mäßigem Bau- und Unterhaltungszustand mit erkennbarem Instandhaltungsstau an mehreren Bauteilen. Der Innenzustand und die Ausstattung konnten mangels Innenbesichtigung nicht festgestellt werden, entsprechende Risiken sowie nicht sichtbare Baumängel können nicht ausgeschlossen werden.

Es bestehen keine Hinweise auf Hausschwamm, Altlasten, gravierende Immissionen oder augenscheinliche Gefährdungen durch Grundwasser. Die Grundstückslage ist eben, in der Straßenreihe und vollständig eingefriedet.

Grundstück

Das Grundstück ist rund 920 m² groß, eben und hat eine regelmäßige, straßenseitige Form. Es liegt an einer voll erschlossenen, asphaltierten, wenig befahrenen Anliegerstraße mit Gehwegen auf beiden Seiten. Es ist komplett eingefriedet und weist neben dem Wohnhaus eine Garage im Untergeschoss auf. Die Außenanlagen bestehen vermutlich aus befestigten Hof- und Wegeflächen (Betonpflaster), Gartenanlagen und einfacher Einfriedung. Durch Schneelage zum Besichtigungszeitpunkt konnten die Außenanlagen nur eingeschränkt beurteilt werden.

Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt vermutlich eigengenutzt und nicht vermietet. Gewerbliche Nutzung war nicht erkennbar.

Ausstattung

  • Dach: Satteldach, Holzdachkonstruktion, Betondachsteine, Dachentwässerung Zink

  • Fenster: Kunststofffenster mit Isolierverglasung, Kunststoffrollläden

  • Heizung/Warmwasser: nicht bekannt, vermutlich zentrale Versorgung, Solaranlage auf Dach wurde angesprochen, Funktionsfähigkeit nicht geprüft

  • Elektroinstallation: Stromanschluss über Dachständer, Details nicht feststellbar

  • Böden, Sanitärausstattung: Keine Angaben möglich (keine Innenbesichtigung)

  • Türen: Hauseingangstür aus Holz (erneuerungsbedürftig)

  • Garage: im Untergeschoss integriert, mit Sektionaltor

  • Besondere Bauteile: Balkon, Freisitz, einfache Einfriedung (Holzjägerzaun), Sockelmauer

Lage

Oberrod, Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz, ca. 660 Einwohner, Verbandsgemeinde Rennerod (ca. 17.000 Einwohner):

  • Mikrolage und Wohnlage: Ortsrandlage in einem reinen Wohngebiet mit guter Wohnlage, keine gewerbliche Prägung, geringe Verkehrsbelastung in einer ausgebauten Anliegerstraße. Nachbarschaftliche Bebauung vorwiegend mit Wohnhäusern. Keine Beeinträchtigungen durch Lärm oder industrielle Anlagen, keine Angaben zu Naturschutzgebieten.

  • Versorgung und Infrastruktur: Einkäufe des täglichen Bedarfs, Ärzte, Banken und weitere Versorgungseinrichtungen sind im nahen Rennerod vorhanden. Grundschule und Kindergarten im Nachbarort Elsoff, Realschule plus in Rennerod, Gymnasien in Westerburg, Hadamar und Limburg. Nächste Bushaltestelle ca. 100 m, nächster Bahnhof (Wilsenroth) ca. 12 km entfernt.

  • Grundstück: Das Grundstück ist eben, regelmäßig zugeschnitten, vollständig eingezäunt und vollständig erschlossen (Strom, Wasser, Abwasser, Telefon). Die Außenanlagen umfassen vermutlich überwiegend bepflanzte Gartenbereiche und befestigte Flächen; genaue Details waren witterungsbedingt nicht beurteilbar.

Hinweis: Die Position auf der Karte ist möglicherweise ungenau. Angabe ohne Gewähr.

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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.