Zwangsversteigerung denkmalgeschütztes Bahnhofstations-, sowie Abort- und Waschküchengebäude
Bahnhofstraße 162 und 152, 66424 Homburg-Jägersburg
- Verkehrswert
- 426.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 21.05.2026, 08:45 Uhr
- Aktenzeichen
- 2 K 3/25
- Verkehrswert
- 426.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 21.05.2026, 08:45 Uhr
- Aktenzeichen
- 2 K 3/25
Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Donnerstag, 21. Mai 2026 um 8:45 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Homburg, Sitzungssaal 105, Zweibrücker Straße 24, 66424 Homburg öffentlich versteigert werden:
Verkehrswert: 238.000,00 € (lfd. Nr. 1), 113.000,00 € (lfd. Nr. 2), 64.000,00 € (lfd. Nr. 3) und 11.000,00 € (lfd. Nr. 4)
Gesamtverkehrswert: 426.000,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 426.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 21.05.2026, 08:45 Uhr
- Aktenzeichen
- 2 K 3/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 11.04.25
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Besonderes Objekt
- Grundstücksfläche
- 19110 m²
- Objektzustand
- abbruchreif
- Baujahr
- 1903
- Verfügbarkeit
- leerstehend
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Grundstück mit einer Gesamtfläche von 19.610 m², bebaut mit einem denkmalgeschützten ehemaligen Bahnhofstationsgebäude sowie einem Abort- und Waschküchengebäude. Das Objekt umfasst dabei die Flurstücke 1589/32, 1589/34, 1589/39 und 1589/36.
Besichtigung
Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag einer Außenbesichtigung unterzogen. Eine Innenbesichtigung erfolgte nur, soweit dies von außen möglich war. Die Bewertung stützt sich auf die Inaugenscheinnahme des Äußeren und auf zugrundeliegende Unterlagen, darunter Grundbuch- und Flurkarten, Auskünfte aus Behörden sowie Auszüge aus Kataster und Schutzgebietskatastern.
Gebäude
Das Hauptgebäude ist das ehemalige Bahnhofstationsgebäude, errichtet um 1903 in Massivbauweise mit Außenwänden aus Sandsteinmauerwerk. Es ist unterkellert und besitzt ein Satteldach mit Holzkonstruktion und Dachziegeleindeckung. Fenster sind als Holz-Elemente mit Einfachverglasung ausgeführt. Die Räume verteilen sich auf ein bis zwei Geschosse, wobei ein erheblicher Sanierungs- und Instandsetzungsbedarf vorliegt: Dach und Decken sind teilweise eingestürzt, das Gebäude darf aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden und gilt insgesamt als voll sanierungsbedürftig. Der Denkmalschutz bezieht sich sowohl auf das Gebäude als auch auf das umgebende Bahnhofsgelände.
Das zweite Gebäude, das Abort- und Waschküchenhaus, stammt ebenfalls aus ca. 1903, massiv aus Sandstein erbaut. Auch dieses Gebäude verfügt über ein Satteldach mit Holzkonstruktion und Ziegeleindeckung. Die Verhältnisse hinsichtlich Holzfenstern und Bodenbelägen entsprechen dem Stationsgebäude. Der bauliche Zustand wird auch hier als sehr schlecht beschrieben: Einsturzgefahr, Nicht-Betretbarkeit und Kernsanierungsbedarf. Es besteht ebenfalls Denkmalschutz.
Grundstück
Das Gesamtareal umfasst 19.610 m², ist unregelmäßig rechteckig geschnitten und eben. Es gliedert sich in vier Flurstücke. Die Flächen setzen sich zusammen aus bebauten und unbebauten Abschnitten. Bebaut ist primär das Flurstück 1589/32, die übrigen Flurstücke sind unbebaut und werden als Bauerwartungsland geführt. Das Grundstück weist stellenweise verwilderte Grünflächen auf, ist an eine Gemeindestraße angebunden und mit asphaltiertem Weg erschlossen. Der Bewuchs besteht aus Wildwuchs/Verwilderung.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das vollständige Objekt ungenutzt.
Ausstattung
Dachform Satteldach, Holzkonstruktion, Dacheindeckung mit Ziegeln
Heizanlagen und Warmwasserbereitung nicht in Betrieb; Altanlagen (ggf. historisch), keine aktuelle Funktion beschrieben
Fenster: Holzfenster mit Einfachverglasung
Böden: Beton und Fliesen
Sanitärausstattung: im Abort- und Waschküchengebäude ehemals vorhanden, heutiger Zustand ruiniert
Elektroinstallation: Altanlagen, Details nicht genannt
Lage
Das Objekt befindet sich in Homburg, Ortsteil Jägersburg (ca. 43.400 Einwohner), im Saarpfalz-Kreis, Saarland
Es befindet sich im Außenbereich in etwa 800 m Entfernung zum Ortskern. Verkehrsanbindung besteht über die B 423 (ca. 1 km entfernt), Autobahnanschluss A6 (ca. 4 km). Bushaltestelle sowie Einkaufsmöglichkeiten sind ca. 1,5 km entfernt, Schulen und Ärzte befinden sich ca. 8 km entfernt in Homburg.
Die Mikrolage ist geprägt vom unmittelbaren Umfeld eines ehemaligen Bahnhofsgeländes im Außenbereich, mit angrenzenden Bahnanlagenflächen. Die Nachbarschaftsbebauung ist ländlich-industriell mit Gewerbe- und Wohnanteilen, eine naturnahe Lage ist gegeben. Westlich grenzt ein Landschaftsschutz- und östlich ein Naturschutzgebiet an, das Grundstück selbst liegt jedoch außerhalb dieser Schutzbereiche.
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