Mario Adorf´s Filmzuhause
37170 Eschershausen
- Kaufpreis
- 2.500.000,00 €
- Wohnfläche
- 1776 m²
- Anzahl Zimmer
- 34
- Grundstücksfläche
- 61292 m²
- Kaufpreis
- 2.500.000,00 €
- Wohnfläche
- 1776 m²
- Anzahl Zimmer
- 34
- Grundstücksfläche
- 61292 m²
Objektdaten
- Objekt
- zum Kauf
- Objekttyp
- Sonstiges Haus
- Wohnfläche
- 1776 m²
- Anzahl Zimmer
- 34
- Grundstücksfläche
- 61292 m²
Kosten & Preisangaben
- Kaufpreis
- 2.500.000,00 €
Objektbeschreibung
Drei wichtige Dinge vorweg: Bitte rufen Sie nicht bei uns an, bevor Sie das Kontaktformular ausgefüllt abgesandt haben.
Ein Betreten des Grundstückes ohne vorherige Terminabsprachen ist seitens der Verkäufer explizit unerwünscht.
Eine Innenbesichtigung ist ohne vorherigen Finanzierungsnachweis nicht möglich.
Herrschaftliche Seminar-Residenz „Villa Silva“ Einzigartiges Villenanwesen zwischen Hannover und Göttingen Film-Zuhause von Mario Adorf in „Der Große Bellheim“
Landleben zwischen Göttingen und Weser Wer von Göttingen her die sanften Wellen des südlichen Weserberglands hinauf fährt, dem öffnet sich eine Landschaft, die mit jedem Kilometer leiser wird. Wälder, die nach Harz duften, Felder, die in langen Bahnen den Himmel streifen, dazwischen Dörfer, in denen Fachwerk die Zeit zusammenhält. Hier, am Rande des Naturparks Solling-Vogler, beginnt ein anderes Tempo – eines, das man nicht misst, sondern spürt.
Eschershausen schmiegt sich in diese Kulisse, als sei es immer schon hier gewesen: schmale Gassen, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, Geschichten in jeder Schwelle. Nur zwei Kilometer sind es bis zur Kleinstadt Uslar, doch im Dorf selbst herrscht die wohltuende Abwesenheit von Durchgangsverkehr. Ein stiller Luxus, der die Lebensqualität spürbar hebt. Natur und Tradition sitzen hier am selben Tisch: Der Solling im Rücken, das Weserbergland vor der Tür, und irgendwo dazwischen ein Ort, der nicht nur besucht, sondern bewohnt werden will.
Das ist nicht nur ein Haus. Das ist eine Adresse. Das schmiedeeiserne Tor schwingt auf, und die Auffahrt zieht in einer sanften Kurve den Hügel hinauf. Vorne, auf einer grünen Schulter aus Rasen, empfängt die Villa – eine Grande Dame mit Mansarddach, gaubenreichen Linien, schönen Fenstern, Natursteinrahmungen und Efeu, das die Kanten weich zeichnet. Dieser Anblick könnte aus einem Film stammen. Und genau das tut er auch. Herzlich willkommen in der Villa Silva – einem einmaligen Anwesen mit Geschichte und traumhaften Aussichten.
Von der Ilse-Dynastie zur „Bellheim“-Adresse Gebaut 1938 von einem Mitglied der Ilse-Familie, trägt die Villa bis heute den Geist jener Unternehmerdynastie, die Uslar geprägt hat wie wenige andere. Die Ilse-Werke galten in ihrer Blütezeit als größter Kleinmöbelhersteller Europas und machten die Kleinstadt weit über die Region hinaus bekannt – „Uslar, Stadt der Ilse-Möbel“ war mehr als ein Slogan, es war Identität.
Nach dem Niedergang des Möbel-Imperiums ging das Haus in Privatbesitz über. In den Jahren 1991/92 erhielt es einen großen Auftritt: Dieter Wedel wählte die Villa als Wohnsitz seines Kaufhaus-Patriarchen Peter Bellheim – gespielt von Mario Adorf – im TV-Vierteiler „Der große Bellheim“. Die Produktion investierte erheblich in Ausstattung und Bildwirkung. Das ZDF strahlte den Mehrteiler 1993 erstmals aus, die Gesamtkosten lagen bei rund 17 Millionen D-Mark. Seither gilt das Anwesen in der Region als „Bellheim-Villa“ – ein Haus mit Filmgeschichte und glänzendem Ruf.
Von der Villa zum Seminarhotel – die Wilkening-Ära Ende der 1990er begann das nächste Kapitel der „Bellheim-Villa“: Unter Dr. Anne M. Wilkening wurde die historische Residenz mit sicherer Hand in ein Seminar- und Tagungshotel überführt. Klassische Eleganz trifft seitdem auf einen außergewöhnlich naturnahen Rahmen: Seminarräume, Gästezimmer und Freiflächen greifen ineinander, Arbeit und Auszeit folgen einem ruhigen Takt, der vom Park am Rand des Sollings vorgegeben wird.
