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Beton

Beton ist ein Baustoff aus Bindemittel (in der Regel Zement), Betonzuschlägen und Wasser.

  • Eigenschaften
  • Unterscheidungskriterien
  • Frischbeton
  • Betonsorten

Eigenschaften

Beton hat eine hohe Druckfestigkeit von in der Regel 20 Newton pro Quadratmillimeter. Der Beton wird in verschiedene Festigkeitsklassen laut DIN 1045-2 unterteilt. Zugspannung kann vom Beton nur in einem geringen Umfang aufgenommen werden. Liegen hohe Zugspannungen an, muss Stahlbeton verwendet werden. Der Stahl nimmt dann die Zugspannungen auf.

Es existieren verschiedene Porenarten im Beton. In den Gelporen ist das Anmachwasser gespeichert. Die Bildung dieser Poren ist nicht zu verhindern. Schrumpfporen sind ebenfalls nicht zu vermeiden. Sie entstehen durch Schrumpfungsprozesse beim Aushärten des Betons. In Kapillarporen bleibt das nicht für die Hydration benötigte Wasser im Beton zurück. Durch die Wahl eines günstigen Wasser-Zementwertes (0,42) kann man die Anzahl der Kapillarporen minimieren. Durch den Mischvorgang entstehen Luftporen im Beton. Diese können durch Luftporenbildner verringert werden. Bei unzureichender Verdichtung bleiben Verdichtungsporen im Beton. Diese haben einen großen Einfluss auf die Festigkeit des Betons. Auf eine ausreichende Verdichtung ist also immer zu achten.

Unterscheidungskriterien

Betone unterteilen sich in Bezug auf die Trockenrohdichte in Leichtbeton, Normalbeton und Schwerbeton. Weiter Unterscheidungsmerkmale sind die Druckfestigkeit, die Konsistenz, die Verdichtungsart und die Zuschläge. Des Weiteren unterscheiden sich der Ort der Herstellung, der Verwendung und der Enthärtungsgrad voneinander.

Frischbeton

Beton der noch nicht abgebunden ist, wird als Frischbeton bezeichnet. Die Konsistenz muss so gewählt werden, dass der Beton beim Transport und Einbau sich nicht entmischt und eine vollständige Verdichtung möglich ist. Mit zunehmender Fließfähigkeit wird der Beton teurer. Das nachträgliche Einmischen von Wasser auf der Baustelle, um die Fließfähigkeit zu erhöhen, ist verboten, da hierdurch der Wasser-Zementwert beeinflusst wird und die Eigenschaften des ausgehärteten Betons negativ verändert werden. Nur Fließmittel dürfen auf der Baustelle hinzugegeben werden.

Der Frischbeton muss schnellstmöglich auf der Baustelle mit geeigneten Geräten eingebaut und verdichtet werden. Dabei darf sich der Beton nicht entmischen denn besonders die Festigkeit und die Dauerhaftigkeit des Betons werden dadurch beeinträchtigt.
Nach dem Einbau ist in der Regel eine Nachbehandlung notwendig. Um eine geschlossenen, dichte und dauerhafte Betonoberfläche zu erhalten ist es notwendig diese feucht zu halten.

Betonsorten

Nach Herstellung und Transport werden Baustellenbeton und Transportbeton unterschieden. Nach Einbaubedingungen und -verfahren werden Aufbeton, Ortbeton, Schleuderbeton, Spritzbeton, Stampfbeton, Unterwasserbeton, Vakuumbeton und Walzbeton unterteilt. Die Betonsorten, die Aufgrund ihrer Eigenschaften und Beschaffenheit unterteilt werden sind Blauer Beton, Estrichbeton, Faser- und Textilbeton, Glasschaumbeton, hochfester und ultrahochfester Beton, Infraleichtbeton oder Ultraleichtbeton, Konkretbeton, Luftporenbeton, Magerbeton, Papierbeton, Recyclingbeton, säurebeständiger Beton, selbstreinigender Beton, selbstverdichtender Beton, Sichtbeton, Strukturbeton, Fotobeton, Splitt- oder Drainbeton, Stahlbeton, transluzenter Beton, Waschbeton und wasserundurchlässiger Beton.
 




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